Generationenkonflikte am Arbeitsplatz:
wenn alte Werte auf neue Ideen treffen


Wenn verschiedene Generationen aufeinandertreffen, treffen nicht nur neue Ideen aufeinander, sondern kann es durch unterschiedliche Denkmuster und Ansichten zu Konflikten kommen. Dies ist auf privater Ebene, aber auch in der Arbeitswelt der Fall. Durch den tendenziell immer früher erfolgenden Eintritt in das Erwerbsleben verlängert sich die Lebensarbeitszeit und der Eintritt in das Rentenalter verzögert sich. Folglich arbeiten verschiedene Generationen länger miteinander – oder gegeneinander? Wir haben einen genaueren Blick auf bestehende Generationenkonflikte am Arbeitsplatz geworfen und uns dabei auf repräsentative Studienergebnisse bezogen.



Fünf Generationen – ein Arbeitsumfeld:
sind Probleme hier vorprogrammiert?


Bild Verschiedene Generationen in einem Unternehmen Sieht man einmal von der aktuellen corona-bedingten Situation ab, treffen in deutschen Büros derzeit erstmalig fünf verschiedene Generationen aufeinander. Die jüngsten von ihnen gehören der sogenannten Generation Z an. Sie sind im Durchschnitt 22 Jahre alt oder sogar noch jünger. Ihnen folgen die Millennials, die sich in einer Altersspanne von 23 bis 38 Jahren bewegen. 39- bis 54-Jährige verkörpern die Generation X, während die Baby Boomer 55 bis 73 Jahre alt sind. Die älteste Gruppe stellt die stille Generation dar. Sie ist 74 bis 91 Jahre alt und selten, aber dennoch vereinzelt an deutschen Arbeitsplätzen vorzufinden. Neben viel Expertise und jeder Menge Neugierde treffen hier somit auch unterschiedliche Lebenserfahrungen, Wünsche und Bedürfnisse aufeinander, die es miteinander in Einklang zu bringen gilt.

Dass dies nicht immer funktionieren kann, liegt auf der Hand. Schließlich hat sich in den vergangenen Jahrzehnten nicht nur die Art zu arbeiten, sondern auch die Art zu führen verändert. „Früher waren Denken und Handeln in der Arbeitswelt ganz klar getrennt: Gedacht haben die Chefs, ausgeführt wurde in der Fabrik, hinterfragt werden durfte gar nicht“, bestätigt Philipp Riederle, selbsternannter „Digitaler Aufklärer“, in einem Gespräch mit dem Spiegel1. Wie deutsche Arbeitnehmer die Zusammenarbeit mit älteren oder jüngeren Kollegen jedoch tatsächlich empfinden und wo sich das größte Konfliktpotential verbirgt, hat der Büromittellieferant Viking gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut OnePoll in einer Studie aus dem Jahr 2019 ermittelt2.

Erfolgsfaktor Generationen-Inklusion: wie aus Gegeneinander Miteinander wird

Bild Zwei Generationen im Unternehmen Befragt wurden im Rahmen der Viking-Studie insgesamt 1.000 deutsche ArbeitnehmerInnen. Um das bestehende Konfliktpotential einordnen und bewerten zu können, ermittelten die Studienautoren zunächst einmal die Ist-Situation. Diese ergab, dass zwei Drittel der Befragten in ihrem beruflichen Umfeld täglich Kontakt mit Millenials und der Generation X haben, während rund 44 % jeden Tag auf die Baby Boomer und die Generation Z treffen. Nur jeder vierte Befragte arbeitet hingegen eng mit Kollegen zusammen, die der stillen Generation angehören. Das größte Konfliktpotential sehen jeweils ein Viertel der Befragten in der Zusammenarbeit mit besonders jungen Kollegen aus der Generation Z – aber auch mit Mitarbeitern der stillen Generation. Der Grund für die beruflichen Auseinandersetzungen mit den jüngsten und ältesten ArbeitnehmerInnen sind laut der Studienergebnisse unterschiedliche Ansichten hinsichtlich der Arbeitseinstellung. Aber auch interne Machtkämpfe zwischen Jung und Alt beeinflussen die generationenübergreifende Zusammenarbeit.

Ein weiterer Grund für die Generationenkonflikte am Arbeitsplatz ist oftmals der unterschiedliche Fokus, unter welchen die verschiedenen Generationen ihren Arbeitsalltag stellen. Die Viking-Studie ermittelte, dass ein sicherer Arbeitsplatz für 90 % der Baby Boomer Priorität hat, während für 83 % bzw. sogar 86 % der Generation X und der Millennials das Gehalt über ihre Zufriedenheit und ihr Engagement im Job entscheidet. Für 84 % der Befragten, die der Generation Z zugeordnet werden, ist Leidenschaft der entscheidende Faktor für beruflichen Erfolg. Als innovativer Dienstleister für Personallösungen beschäftigen auch wir bei der peepz GmbH uns intensiv mit der Zusammenstellung erfolgreicher Teams und wissen daher ganz genau, worauf es ankommt, wenn wir unseren Kunden Fachkräfte für den Empfangsdienst, Messehostessen oder Veranstaltungspersonal zur Seite stellen.

Anhand einiger Tipps für eine erfolgreiche Generationeninklusion von Viking-Expertin Klaudia Lux3 haben wir unsere Methoden einem Aktualitätscheck unterzogen:


  • Wertschätzung in den Fokus rücken

    Die Expertin rät: Da jede Generation ihre ganz eigenen Erwartungen in den Arbeitsalltag einbringt, ist es wichtig, dass Führungskräfte für ein konstruktives Miteinander sorgen.

    Der peepz-Service im Check: Ob in unseren Niederlassungen in Reilingen und Erkrath oder vor Ort bei unseren Kunden – wir setzen Teamleads und Projektmanager ein, die für die Betreuung von und die Kommunikation mit unseren Fachkräften zuständig sind. Sie agieren als flexible Schnittstelle zwischen der peepz GmbH, unseren Mitarbeitern und unseren Geschäftspartnern.



  • Gegenseitiges Verständnis stärken

    Die Expertin rät: Wie man es schafft, Tradition und Moderne, alte und neue Werte sowie Erfahrung und Innovation zu vereinen? Mit jeder Menge Kommunikation sowie ausreichend Raum für offenen, ehrlichen und konstruktiven Austausch.

    Der peepz-Service im Check: Um unsere Mitarbeiter miteinander ins Gespräch zu bringen, vertrauen wir auf flache Hierarchien, abwechslungsreiche Teamevents, persönliche Feedback-Gespräche und Schulungen, im Rahmen derer wir unsere Talente für den Telefonservice, unser Empfangspersonal oder unsere Fachkräfte für unseren Remote-Service regelmäßig auf den neusten Stand bringen.



  • Kompromissbereitschaft fördern

    Die Expertin rät: Beharren zwei Parteien auf ihren Positionen, ist eine Annäherung oftmals nur mit Hilfe von Kompromissen möglich. Diese sind für eine reibungslose Zusammenarbeit verschiedener Generationen häufig die beste Lösung.

    Der peepz-Service im Check: Unser Slogan „people make the difference” ist bei uns Programm. Wir gehen auf individuelle Bedürfnisse sowie Wünsche unserer Mitarbeiter ein und fördern die Etablierung einer gemeinsamen Vision – die die individuelle Weiterentwicklung, die Vereinbarung von Kompromissen und das harmonische Erreichen gemeinsamer Ziele beinhaltet.


1https://www.spiegel.de/start/konflikte-am-arbeitsplatz-generationenkonflikte-zwischen-alten-chefs-und-jungen-arbeitnehmern-a-a21c92eb-51c4-426d-ba55-99d0d2a14d94
2 https://blog.viking.de/studie-generationenkonflikt-am-arbeitsplatz/
3 https://blog.viking.de/studie-generationenkonflikt-am-arbeitsplatz/


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