Employer Branding in Corona-Zeiten: der Stellenwert von attraktiven Arbeitgebermarken


Die Corona-Krise stellt nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Unternehmen vor neue Herausforderungen. Eine davon ist es, sich auf dem Arbeitsmarkt trotz anhaltender Lockdown-Maßnahmen als attraktiven und zugleich krisensicheren Arbeitgeber zu präsentieren. Denn wie bereits erste Studien aufzeigen: Employer Branding, also die Bildung starker Arbeitgebermarken, verliert auch in Krisenzeiten nicht an Relevanz – ganz im Gegenteil. Wir haben genauer hingeschaut: Wie funktioniert erfolgreiche Mitarbeiterbindung inmitten der Corona-Pandemie?



Erfolgreiches Employer Branding in Corona-Zeiten:
worauf es Arbeitnehmern heute ankommt


Die Bindung von Mitarbeitern an ein Unternehmen kann durch verschiedene Instrumente und Maßnahmen erfolgen. Neben finanziellen Anreizen oder Aufstiegsmöglichkeiten sind es in Zeiten des stetigen Wandels immer häufiger starke Werte wie Vertrauen, Sicherheit und Stabilität sowie eine authentische Unternehmensphilosophie, die zu der Identifikation von Arbeitnehmern mit ihrem Arbeitgeber beitragen. Im Rahmen der Erstellung des Global Talent Survey, initiiert von der Boston Consulting Group und The Network im November bis Dezember 2020, ergab die Befragung von weltweit 209.000 Teilnehmern, dass neben der Corona-Krise auch Umweltkatastrophen wie die Waldbrände in Australien oder Bewegungen wie BlackLivesMatter und MeToo die Entscheidung für ein Arbeitsumfeld maßgeblich beeinflussen. Employer Branding in Corona-Zeiten Personengruppe Statt auf Freizeitangebote oder Teamevents, die derzeit ohnehin nur digital stattfinden können, legen Arbeitnehmer somit immer häufiger Wert auf sich deckende Sichtweisen hinsichtlich Diversität, Umweltbewusstsein und Inklusion. Dies bestätigten 51,4 % der aus Deutschland stammenden Befragten, die angaben, nicht für ein Unternehmen arbeiten zu wollen, welches ihre persönliche Weltanschauung nicht teile und aktiv vertrete.1 Das Fazit des Global Talent Survey: Immer mehr Jobsuchende hinterfragen nicht nur wie, sondern auch für wen sie arbeiten wollen. Um potentielle Bewerber anzusprechen und zu begeistern, empfehlen Experten Unternehmen daher vor allem eines: den Aufbau einer wertebasierten Arbeitskultur, in deren Fokus Beziehungen und innovative Arbeitsweisen stehen. Ein Ansatz, den die peepz GmbH als Dienstleister für Personallösungen mit einem ausdrucksstarken Claim unterstreicht: people make the difference. Ob beim Einsatz erstklassigen Empfangspersonals, bei der Vermittlung von Messehostessen und Veranstaltungspersonal oder der Umsetzung des innovativen Remote Services – die peepz GmbH setzt neben Transparenz und nachhaltigen Prozessen auf einen starken Zusammenhalt und einen fairen Umgang miteinander – auf allen Unternehmensebenen.

Sicherheit in Krisenzeiten: Mitarbeiterbindung durch starke Werte statt leere Versprechungen

Wie reagieren Unternehmen auf das Corona-Virus und die damit einhergehenden Maßnahmen zur Einschränkung der Pandemie? Die Antwort auf diese Frage entscheidet für viele Arbeitnehmer mittlerweile darüber, ob und wie langfristig sie sich an ihre Arbeitgeber binden wollen. Denn eine starke Arbeitgebermarke schafft Vertrauen und Sicherheit. Werte, die nach mehr als einem Jahr im Pandemie-Modus für viele Menschen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Dies zeigt auch der kununu Corona Employer Transparency Ticker, der bereits im Juni 2020 die Erfahrungen von über 49.092 kununu-Nutzern auswertete und erste Tendenzen aufzeigte.2 So fühlten sich in diesem Zeitraum 45 % der Arbeitnehmer, deren Bewertungen kununu auswertete, sehr gut von ihrem Arbeitgeber informiert. 51 % gaben zudem an, dass ihr Arbeitgeber die Corona-Maßnahmen ihrer Ansicht nach sehr schnell umgesetzt habe. Erfahrungen, die bei immerhin 72 % der einbezogenen kununu-Nutzer dazu führten, dass sie sich bei ihrem aktuellen Arbeitgeber gut betreut und sicher fühlten.3

Frau am Laptop lachend - Employer Branding Eine für StepStone Österreich durchgeführte Studie von Karin Krobath und Barbara Oberrauter-Zabransky, ebenfalls veröffentlicht im Juni 2020, geht einen Schritt weiter und urteilt: „Employer Branding besteht Corona-Test.“4 Die Forscherinnen von StepStone und Identifire, einer österreichischen Agentur für Employer Branding und Corporate Culture, werteten 358 Fragebögen von Top-Managern aus den Bereichen Human Ressources, Marketing, Kommunikation und Strategie aus. In ihrer Analyse ermitteln sie, dass der Stellenwert von wirkungsvollem Employer Branding bei den befragten Studienteilnehmern ungebrochen hoch sei, die Entscheidungsgeschwindigkeit sich deutlich erhöht habe und die Unternehmenskultur durch einen verbesserten internen Zusammenhalt gestärkt worden sei. Zu erwarten sei auf der Grundlage der Studienergebnisse unter anderem, dass die Jobsicherheit zum wichtigsten Kriterium für Arbeitnehmer werden wird. Unterlegt wird diese Erwartung durch die Tatsache, dass immerhin 15 % der in der Studie einbezogenen Unternehmen ihr Employer Branding in der Krise verstärkten.5 Eine Zahl, die durchaus noch Potential aufweist, zugleich aber eine Tendenz aufzeigt, die sich laut Experten weiter erhöhen wird: das steigende Bedürfnis nach einer möglichst vollständigen Identifikation mit den Werten des Arbeitgebers als maßgeblicher Faktor für die Zufriedenheit und das Engagement von Arbeitnehmern.


1 https://www.stepstone.de/e-recruiting/blog/global-talent-so-wollen-arbeitnehmende-arbeiten/
2 https://news.kununu.com/massnahmen-in-der-coronakrise-so-haben-unternehmen-reagiert/
3 https://news.kununu.com/massnahmen-in-der-coronakrise-so-haben-unternehmen-reagiert/
4 https://www.stepstone.at/wp-content/uploads/2020/06/Identifire-Studie-Employer-Branding-Besteht-Corona-Test-FINAL.pdf
5 https://www.stepstone.at/wp-content/uploads/2020/06/Identifire-Studie-Employer-Branding-Besteht-Corona-Test-FINAL.pdf


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