Diversity Management in der Arbeitswelt: Vielfalt & Inklusion als Erfolgsfaktoren


Ob Büroservice, Empfangsdienst oder Telefonservice – als Dienstleister für Personallösungen ist das Kerngeschäft der peepz GmbH maßgeblich von der erfolgreichen Zusammenarbeit mit verschiedensten Charakteren und Persönlichkeiten geprägt. Dabei stellen wir tagtäglich fest: unsere Gesellschaft wird zunehmend toleranter und vielseitiger – ebenso wie unsere Arbeitswelt. Und das ist auch gut so. Zugleich macht sich allerdings auch ein zunehmender Fachkräftemangel bemerkbar. Was können Unternehmen also tun, um sich als attraktiver Arbeitgeber am Markt zu platzieren und bestehende sowie potentielle Arbeitnehmer langfristig an sich zu binden? Neben wirtschaftlichen Faktoren wie Gehalt, Krisensicherheit und Wachstum stufen Experten vor allem Diversität als systemischen Erfolgsfaktor ein, der zunehmend an Relevanz gewinnt. Wir definieren das breite Spektrum der Vielseitigkeit in der Arbeitswelt, erklären, was hinter dem Konzept des Diversity Managements steckt und werfen einen Blick auf aktuelle Zahlen aus deutschen Unternehmen.


Diversität am Arbeitsplatz: Zukunftsmodell statt Trend

Bild Erfolgsfaktor Diversität

Die Förderung von Vielfalt ist bei der peepz GmbH also längst schon ein fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Als Dienstleister für flexible Personallösungen stellen wir unseren Geschäftspartnern unsere Fachkräfte für den Empfangsdienst, den Telefonservice oder den Büroservice an die Seite. Und auch unsere Remote Assistenten, die unsere Kunden ortsunabhängig unterstützen, verfügen über vielseitige Qualitäten. Um den Bedarfen unserer Auftraggeber stets gerecht zu werden, haben wir uns ein nationales Netzwerk aufgebaut, welches Fachkräfte mit den unterschiedlichsten Talenten vereint: von Sprachen und Kompetenzen über Ausbildungen bis hin zu weiteren individuellen Fähigkeiten. Genau dieses bunte Potpourri an Expertise ist einer der Erfolgsfaktoren unseres Outsourcing-Services. Denn durch sich stetig wandelnde Anforderungen an Arbeitgeber und -nehmer sowie die voranschreitende Digitalisierung müssen Unternehmen flexibler auf Entwicklungen und Trends reagieren, indem sie kurzfristig auf eine große Bandbreite an Kompetenzen zurückgreifen und sich auf die Expertise kreativer Persönlichkeiten verlassen können – ganz gleich, welchem Glauben sie angehören oder welchen kulturellen Background sie mitbringen.

Bild Verschiedene Charaktere in einem Unternehmen

„Wer versucht, um Diversity Management herumzukommen, der kann schnell den Anschluss verlieren“ – bestätigt auch Ana-Cristina Grohnert, Vorstandsvorsitzende des Charta der Vielfalt e.V.1 Sie bezieht sich dabei auf handfeste Zahlen: im Rahmen der Diversity Studie 2020 wurden deutschlandweit 510 Personalmanager:innen und Führungskräfte befragt, ob und wie sie Diversity Management in ihren Unternehmen handhaben. Beteiligt waren unter anderem Unternehmen wie Bayer, Audi, die Deutsche Bank, Volkswagen und Siemens.2 Doch was ist das überhaupt – Diversität in der Arbeitswelt? Schließlich geht es doch für Arbeitgeber und -nehmer in erster Linie darum, ihr Unternehmen voranzubringen und einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, um sich somit den Lebensunterhalt zu verdienen, oder? Die klare Antwort lautet: Nein – und zwar schon lange nicht mehr. Denn immer häufiger bringen Arbeitnehmer neben ihrer Expertise auch ihre Persönlichkeit in ihre beruflichen Aufgaben ein und prägen somit ganz individuell die Kultur und die Werte ihres Arbeitgebers – der in diesem Kontext allerdings ebenso einen Schritt auf seine aus vielen verschiedenen Charakteren bestehende Belegschaft zugehen sollte. Denn genau diese Form der Akzeptanz und der Toleranz steckt hinter dem Konzept der Diversität: es geht darum, verschiedenste Persönlichkeiten und Lebensentwürfe von den Menschen in einem Unternehmen einzubeziehen und Arbeitnehmern somit die Möglichkeit der beruflich-persönlichen Entfaltung zu bieten. Dazu zählen die individuelle Lebenssituation, aber auch die sexuelle Orientierung und der Glaube. Eine wichtige Facette eines funktionierenden Diversity Managements ist daher die Vermeidung von Diskriminierung im Arbeitsumfeld.3


Diversity Management in der Arbeitswelt: eine Ist-Analyse

Zwei Drittel aller deutschen Unternehmen verbinden mit Diversity Management konkrete Vorteile für ihr Kerngeschäft – so lautet eines der Ergebnisse der Diversity Studie 2020 der Charta der Vielfalt.4 Zu diesen Vorteilen zählen neben der Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber auch die Förderung von Offenheit, Kreativität und Innovation. Um von Vorteilen wie diesen profitieren zu können, sollten Unternehmen entsprechende Maßnahmen umsetzen. Dazu zählt laut der Studienergebnisse am häufigsten die flexible Gestaltung der Arbeitszeiten in persönlichen Ausnahmesituationen und die damit einhergehende Vereinbarung von Beruf und Privatleben. Aber auch die Berücksichtigung von Vielfalts-Kriterien bei der Auswahl und Einstellung von Fachkräften trägt zu einer wertschätzenden Unternehmenskultur bei. Eine besonders hohe Bereitschaft, Diversity Management aktiv zu betreiben, zeigen laut der Studie zudem vor allem Unternehmen, die die Charta der Vielfalt unterzeichnet haben. So setzen sie sich dreimal so oft wie andere Unternehmen für die Förderung von Netzwerken für beispielsweise Frauen oder LGBTIQ-Gruppen ein. Ein Drittel der Vielfalt-Unterzeichnenden betreibt zudem Einrichtungen für Kinderbetreuung oder stellt Andachts- und Gebetsräume zur Verfügung.5

Eine weitere Maßnahme, um Diskriminierung im Arbeitsumfeld zu vermeiden und ein Zeichen für Vielfalt zu setzen, ist die Verwendung gendergerechter Sprache. Diese stellt viele Arbeitgeber aber auch ihre Mitarbeiter oftmals vor Herausforderungen. „Ich erwarte von Unternehmen heute, dass sie sich präziser ausdrücken und nicht einfach ein faules m/w/d setzen, mit dem alle gesetzlichen Vorgaben abgehakt werden“, fordert hingegen Lena Bastecky, Senior Referentin für Marketing & Employer Branding bei CareFlex, einem nachhaltigen Personaldienstleister im Verbund der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, in einem Gastbeitrag für den HR-Software-Dienstleister Personio.6 Um einzelne Mitarbeiter oder gar ganze Mitarbeitergruppen sprachlich nicht auszuschließen, empfiehlt die Expertin, eine gezielte Wort- und Bildwahl in Form von geschlechtsneutralen Ausdrücken oder Gender-Sternchen in die interne sowie externe Kommunikation zu integrieren. Für eine erste Hilfestellung sorgen Websites wie geschicktgendern.de oder gendern.de. Ein minimaler Aufwand mit maximalem Erfolg – achten doch immer mehr Fachkräfte bei der Entscheidung für einen Arbeitgeber auf eine tolerante, vielfältige Arbeitsumgebung mit beruflichen sowie persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten.


1https://www.charta-der-vielfalt.de/aktivitaeten/studie-diversity-trends/
2https://www.charta-der-vielfalt.de/aktivitaeten/studie-diversity-trends/
3https://www.charta-der-vielfalt.de/aktivitaeten/studie-diversity-trends/
4https://www.charta-der-vielfalt.de/aktivitaeten/studie-diversity-trends/
5https://www.charta-der-vielfalt.de/aktivitaeten/studie-diversity-trends/
6https://www.personio.de/blog/sprachlich-ein-zeichen-setzen/


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